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(Groß-) Britannien und die sprachliche Insel-Arroganz - Ideal English Language Courses

Es ist schon merkwürdig, dass die britische Jugend bei der Brexit-Abstimmung mehrheitlich für Remain votierte, sprachlich jedoch, wenn man die aktuellen A Levels (entsprechen dem deutschen Abitur) auswertet, mit dem Rest der Welt ausschließlich in Englisch kommunizieren möchte. Die Phantasien oder Tagträume, im mediterranen Süden sonnenverwöhnt zu arbeiten oder in Berlin cool abzuhängen, sehen ein Gespräch mit Ortsansässigen, also den locals, ausdrücklich nicht vor.

Und so, wie die Anzahl der A Levels mit Fremdsprachenkenntnissen kontinuierlich
sinkt und die Schulen und Colleges weniger Sprachunterricht anbieten, so kontinuierlich verringert sich auch die Anzahl der Sprachlehrer, die einen modernen Unterricht anbieten können.

Wir bei IDEAL Language & Culture in Brighton sprechen Englisch, Französisch und Deutsch und kämen niemals auf die Idee, eine Frage nicht zu beantworten, weil sie nicht gleich auf Englisch gestellt wurde. Die Frage verstehen – und sie dann in Englisch zu beantworten, ist für uns praktischer. Was nicht heißt, dass wir nicht alles tun, um unsere Kunden in der englischen Sprachpraxis weiter zu bringen.

Aber es muss halt nicht alles immer so dogmatisch sein. Dementsprechend verbringen wir auch nicht ganze Unterrichtstage mit Tests, sondern beziehen unsere Kunden vom ersten Moment an ins aktive Sprachgeschehen mit ein: Dialoge, also Frage und Antwort, wechseln sich ab mit schriftlichen Aufgaben, und bei unseren Exkursionen gibt es immer Kommunikation mit den locals. Die Differenzierung, in welchem Lernniveau der Kunde/die Kundin sich bewegt (also AnfängerIn, Mittelfeld oder FortgeschritteneR), erledigen wir bereits vor Kursbeginn.

Anstatt also immer nur „Fehler“ zu sammeln, wollen wir mit individualisierten Lern-schritten das tägliche Lernen und Anwenden der englischen Sprache leichter machen, d.h. buchstäblich vom Ballast des antiquierten Frontalunterrichts befreien.
Es gibt interessante Untersuchungen von englischen und amerikanischen Linguisten
über die erstaunliche Lernfähigkeit von Kindern, die bereits sehr früh an Fremdsprachen herangeführt werden, und zwar spielerisch, ohne den Druck der strengen Grammatik, die die Befolgung aller Vorschriften überwacht. Das sollte auch uns daran erinnern, was den Sinn des Sprachenlernens ausmacht: zu kommuni-zieren, selbst wenn hin und wieder mal ein kleiner Fehler unterläuft. Diese Selbst-sicherheit, nicht nur angestrengt Wort zu Wort zu übersetzen, sondern im Gegenteil
sozusagen „großflächig“ bzw. ganze Gedankenabsätze zu über-setzen, also hinüber zu bringen, dieses Selbstbewusstsein trainieren wir in allen unseren IDEAL-Kursen.

Aber wieder zurück zu unserem Insel-Dasein. Es fällt schwer, die britische Abneigung gegen das Erlernen von Fremdsprachen nicht mit unserer hausgemachten nationalen Schwäche zu verbinden: der Insel-Arroganz und der halb-bewussten Erinnerung an vergangene Tage, als Britannien noch ein Imperium war. Dies als zwei Bewusstseins-zustände, die trügerisch vorgaukeln, dass unsere Inseln das natürliche Zentrum der Welt seien und unsere wundervolle Sprache die schönste und beste von allen, gleichsam die Muttersprache des Globus. Wer also mit uns sprechen will, hat dies, logischerweise, gefälligst auf Englisch zu tun.

Wir sollten jedoch alle weitere Sprachen sprechen können, auch ohne 100% an Korrektheit zu erreichen – und nicht nur aus praktischen oder geschäftlichen Erwägungen heraus. Sondern einfach deshalb, weil es unseren geistigen und kulturellen Horizont erweitert.

Unsere ideale Balance von formellem und informellem Sprachunterricht bei IDEAL gibt Ihnen die Basis für ein natürlicheres Verstehen und Empfinden der englischen Sprache: Sprache und Kultur sind untrennbar miteinander verbunden, die eine bedingt die andere.

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