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Englische Stereotypen - ein kultureller Hintergrund für das Erlernen der englischen Sprache - Ideal English Language Courses

Überall auf der Welt scheinen die Menschen ähnliche vorgefasste Meinungen darüber zu haben, wie der durchschnittliche Brite ausschaut, geht, spricht oder handelt. Einige dieser Stereotypen sind, wie ich zugeben muss, ziemlich zutreffend; andere wiederum sind zum Teil humorvoll, zum Teil jedoch auch unfair resp. ungerecht.

Jede Kultur hat ihre eigenen Stereotypen, und natürlich ist es unfair, jemanden von der britischen Insel nach irgendwelchen Kategorien zu beurteilen. Auf der anderen Seite ist es nicht verkehrt, sich darauf vorzubereiten, wie ein typischer Brite reagiert. Dann wissen Sie, woran Sie sind und wie Sie der speziellen Kultur des vereinigten Königreiches begegnen.

Deshalb im Folgenden eine kurze Einführung in die gängigsten britischen Stereotypen, natürlich ohne jeden Anspruch auf soziologischen Unterbau.

STIFF UPPER LIP – die starre Oberlippe

Dieser Ausdruck entstammt der Idee, dass eine emotional aufgebrachte Person eine zitternde, zuckende Lippe hat. Somit entspricht die starre Oberlippe der Vorstellung, dass die Briten recht reserviert sind und ihre Gefühle sowie Emotionen für sich behalten. Zwar hat sich bedingt durch die Zeitläufte diesbezüglich schon einiges gebessert. Dennoch sind die Angelsachsen, verglichen mit anderen Völkern und Kulturen, deutlich reservierter, was den spontanen Gefühlsausdruck anbetrifft. Auch in der privaten Kommunikation kann es einige Zeit brauchen, bis Emotionen frei und offen artikuliert werden.

SARCASTIC HUMOUR – der sarkastische Humor

Ironie und deftiger Sarkasmus sind die Basis des britischen Humors. Es dauert indes einige Zeit, bis man in der privaten Unterhaltung die ironischen oder sarkastischen Untertöne zuverlässig filtern und einordnen kann. Selbst nach vielen Jahren auf der Insel kann man sich nicht immer sicher sein, auch die kleinste Nuance absolut verstanden zu haben. Aber das hindert nicht daran, jede Menge witzige und spontan lustige Unterhaltungen zu führen!

QUEUING – sich in der Reihe anstellen

Die Briten sind ohne jeden Zweifel die weltbesten „Schlangesteher“, ja , sie haben daraus eine regelrechte Kunstform entwickelt, und nur wenig erzürnt britische Mitmenschen so sehr wie ein Rüpel, der die Gesetze des Sich-Anstellens rüde missachtet und sich unverfroren an die Spitze der Warteschlange begibt. Dies könnte sogar spontane Emotionsausbrüche der Empörung nach sich ziehen! Es geht hierbei um Fairness und höfliches Abwarten. Bei den Exkursionen mit unseren ideal-Kunden nutzen wir häufig öffentliche Verkehrsmittel und nehmen dann Teil an dieser speziellen (und sehr angenehmen) britischen Verhaltensweise.

HATE OF CONFRONTATION – das Unbehagen an Konfrontationen

Angelsachsen verbringen beträchtliche Zeit und treiben gehörigen Aufwand damit, im sozialen Umfeld konfrontative Momente zu vermeiden. Aus diesem Grund sind sie die Meister des unverfänglichen Gesprächs, sozusagen die Champions des small talk. Bei unseren ideal-Kursen geben wir die Geheimnisse dieser speziellen Kommunikationsform natürlich weiter – damit Sie ebenfalls ungehemmt unverfänglich mitreden können.

TALKING ABOUT THE WEATHER – alle reden Vom Wetter, wir auch!

Wie schon hier im ideal-Blog erwähnt, handelt es sich hierbei um das nationale Gesprächsthema schlechthin. Achten Sie unbedingt auf den täglichen Wetterbericht, um für den Notfall gleich ein Gesprächsthema anschneiden zu können, das garantiert die Basis für eine ergiebige (und unverfängliche) Konversation sein wird!

TEA – Tee

Großbritannien ist seit jeher Europas Nation der Teetrinker. In vielen Büros ist es geradezu unerhört, sich einen Tee zu holen, ohne den KollegenInnen anzubieten, eine Tasse mitzubringen. Achten Sie unbedingt darauf, die richtige Menge Milch in die Tasse zu geben. Wenn Sie dabei versagen, sind Sie gleich als Ausländer gebrandmarkt!

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